Montag, 28. März 2011Detha ist verstorben
In tiefer Trauer nehmen wir für immer Abschied von unserem Vorstandsmitglied Detha.
Mittwoch, 16. Februar 2011Hallenzauber 2011 Zuerst möchten wir uns bei den Veranstaltern, dieses wieder einmal, sehr gelungenen Turniers bedanken. Menschen, die sich finden, um etwas in einem derartigen Rahmen auf die Beine zu stellen, verdienen unserer Ansicht nach eine besondere Erwähnung. Deshalb hier noch einmal der spezielle Dank an die Fanclubs “Die Blauen” & “Bistro Boys Bochum” sowie an das Fanprojekt Bochum für die erstklassige Organisation und Durchführung des Hallenzaubers 2011!Ebenfalls noch einmal beglückwünschen möchten wir den Fanclub “Eagles Dahlhausen” zum absolut verdienten Turniersieg. Mit dem zweiten Platz in diesem Turnier hatten wir ehrlich gesagt nicht gerechnet, es ging uns wie immer um den Spaß und natürlich die Geselligkeit bei solchen Veranstaltungen. Aber wie der VfL Bochum konnten wir einmal live und in Farbe erleben, dass es wohl wirklich gute und wenige gute Tage im Leben eines Fußballers gibt. Der Tag war für die Mitglieder von “Klartext1848” ja mal nicht so schlecht und wie es so ist im Mannschaftssport…der Erfolg kommt mit dem Spaß an der Sache! Übrigens wir fanden es sehr lobenswert, dass auch einige Lizenzspieler beim Hallenzauber anwesend waren! Also wo waren wir noch? Ach ja, gute und schlechte Tage…..Da wir hier von einer gemeinsamen Fanveranstaltung der Clubs unseres aller Lieblingsvereins reden, war es für uns schon einigermaßen befremdlich festzustellen, dass Menschen aus einem anderen Fanclub durch gezieltes Streuen falscher Informationen die an unsere Adresse gingen, in der Rundsporthalle auch an diesem Tag wieder Stimmung machen mussten. Überflüssig wohl zu erwähnen, das sogenannte “Fans” des VfL Bochum, wenn schon nicht in der Lage, sich an zwischenmenschliche Spielregeln zu halten, sich auch bei anderen Dingen nicht so “fankonform” verhalten können, wie man ab einer bestimmten Altersklasse nicht nur erwarten sollte, sondern auch erwarten darf und kann. Wir mögen diese Art “Fans” nicht auf Grund einer völlig unhaltbaren politischen und zivilen Gesinnung und da kann man ja direkt auch mal das Kind mit “Caramba Bochum” beim Namen nennen! Man muss sicher nicht alles und jeden mögen, das wäre auch des Guten zu viel. Man solle sich aber zumindest bemühen, bei der Wahrheit zu bleiben! Und das scheint diesen Fanclubmitgliedern nicht immer zur vollen Zufriedenheit zu gelingen. Wir von “Klartext1848” sind der Meinung, dass Menschen eines Fanclubs, die sich nicht an Spielregeln halten, bereits schon verloren haben. Vielleicht nehmen uns es diese “Fans” aber auch ganz einfach noch ein bisschen übel, dass sie eben auf Grund ihrer, für uns nicht zu tolerierenden Gesinnung aus unserem Fanclub im Jahre 2010 ausgeschlossen wurden?! Auch wir haben ein Leitbild bei “Klartext1848” und die besagte Gesinnung dieser “Fans“, sowohl politisch als auch zivil, lässt sich so gar nicht mit unserem Leitbild vereinbaren. Wenn man in der Substanz schon keine Basis findet, dann macht eine weitere “Zusammenarbeit” wenig Sinn. Da diese “Fans” uns nicht mögen, können auch wir aufrichtig versichern, dass diese Antipathie auf Gegenseitigkeit beruht! Zu unserem Leitbild gehört es, dass wir sowohl in der Vergangenheit, der Gegenwart und auch in der Zukunft Regeln nicht nur akzeptieren, sondern sogar zu 1848 % respektieren. Die Art und Weise wie manche Menschen die Zuneigung zu ihrem Verein, auch im heimischen Stadion versuchen unter Beweis zu stellen, entbehrt jeglicher Grundlage und ganz bedauerlich kommt hinzu, dass diese einige wenige, viele anders denkende und handelnde Fans mit ihrem unsäglichen Tun in Verruf bringen! Zum Schluss würden wir gerne noch auf den Teil eines Blogs hinweisen, der vor zwei Tagen von “Caramba Bochum” zu lesen war: Zitat “…Weitere Kommentare verkneifen wir uns bewusst, da auch ohne unser Zutun, die Sympathie des Hallenpublikums, unserer Meinung nach, richtig verteilt war. Angekündigte Kommentare und Gegendarstellungen werden unsererseits kommentarlos zu Kenntnis genommen.” Bedauerlich, dass unsere hier gerichtete Frage kommentarlos bleibt, aber dennoch würden wir gerne erfahren, was unter “ohne unser Zutun” gemeint ist. Warum schreibe ich in einem Blog “ohne unser Zutun” wenn ich nichts getan habe?! Aber dann ist diese Anmerkung doch auch völlig überflüssig? Also noch mal: Ohne das Zutun waren die Sympathien auf der richtigen Seite, aber wieso betont man ausdrücklich nichts dazugetan zu haben, wenn doch die Stimmung gut und auf “der richtigen Seite“ war? Im Gegenteil: Ich betone doch nur, dass etwas gut und richtig war, wenn ich etwas “dazugetan” habe! Wir wollen hier doch mal hoffen, dass ihr euch mit dieser Formulierung im Blog nicht selber ein Bein gestellt habt?! Oder habt ihr euch vielleicht gerade mit dieser seltsamen Formulierung selber ein Bein gestellt?? Na wir müssen noch einmal überlegen!!!! Wir wünschen unserem VfL Bochum abschließend weiterhin viel sportlichen Erfolg, der hoffentlich durch einen direkten Wiederaufstieg in die 1. Fußball Bundesliga im Mai 2011 gekrönt sein wird! In diesem Sinne “Glück auf Bochum”!!!!! Mittwoch, 2. Februar 2011Wo sehen wir den VfL ?
Na auf Platz drei der Liga werden nun die meisten sagen und damit im selbst gestellten Soll. Tatsächlich ist es unserem VfL gelungen, nach einem desaströsen Start in die Saison, mit sieben Siegen in Folge wieder zur Tabellenspitze auf zuschließen. Wichtig dabei ist, dass wir in den Spielen nur zwei Gegentore kassierten. Unserem Trainer ist es tatsächlich gelungen, aus dem Hühnerhaufen, der sich zum Saisonstart Abwehr nannte, ein stabiles Defensivgebilde zu bilden. Teilweise ist dies aus der Not entstanden, aber unserem Trainer gebührt Respekt für diese Leistung. Wir verteidigen mit zwei Ketten, einer dreier Kette im Mittelfeld und eine vierer Kette als direkte Abwehrreihe, in denen sich die Spieler ständig verschieben und selbst die wenigen Offensiven übernehmen immer wieder Abwehraufgaben. Alle Spieler haben dieses System, welches ihnen der Trainer vor gibt, verinnerlicht. Wichtig ist in diesem Zusammenhang aber auch, dass man sich von Spielern trennte, die das Mannschaftsgefüge störten. Dies hätte schon im Sommer erfolgen müssen und wäre auch erfolgt, wenn wir einen kompetenten Sportvorstand hätten, was leider nicht der Fall ist. So brauchte Funkel wohl einige Zeit, um zu erkennen, was in der Mannschaft nicht stimmt. Dies hat er dann abgestellt, was für die Kompetenz unseres Trainers spricht.
Ein wenig Sorgen bereitet uns unser Torverhältnis, aber das könnte sich im weiteren Verlauf ja noch etwas ändern. Mit Korkmaz wurde ein weiterer Offensivspieler verpflichtet, der uns durchaus weiter helfen könnte, wenn er gesund bleibt. Erste Ansätze waren bereits in Augsburg zu sehen. Unser Trainer verfügt also nun auch in der Offensive über Alternativen und beweist auch bei Einwechslungen ein gutes Händchen, denn in den letzten Spielen stachen die Joker. Wenn nun das umschalten von Defensive auf Offensive noch etwas verbessert wird, könnte es mit dem Wiederaufstieg klappen, denn Funkel setzt auf die alte Fussballweisheit mit der Offensive gewinnt man Spiele, mit der Defensive Titel. Schön ist unser Fussball nicht an zusehen, aber erfolgreich ist er und das zählt. Versuchen wir mal fest zustellen wo wir stehen und wie wir unseren Verein sehen. Normal müsste man die Mannschaften bis Platz acht zum Kreis der Aufstiegsfavoriten zählen. Aber soweit wollen wir nicht gehen. Als direkte Konkurrenten sehen wir Hertha, Duisburg, Augsburg und mit Abstrichen Cottbus und die Fürther. Unsere Spiele gegen Augsburg sind gespielt, Duisburg, Hertha und Cottbus sind noch bei uns im Stadion zu Gast und Heimspiele muss man gewinnen. Einzig zu den Fürthern müssen wir noch reisen, aber zunächst kommen nun vermeintlich leichte Gegner, nur davon sollten wir uns nicht täuschen lassen, denn gegen diese Gegner tut sich unser VfL bekanntlich sehr schwer. Sollten diese Spiele aber gewonnen werden, denken wir das wir uns auf Platz zwei als Saisonziel festlegen sollten. Montag, 3. Januar 2011Ein kleiner Halbjahresrückblick Normalerweise ist die Zeit der üblichen Jahresrückblicke, die Zeit kurz vor dem Jahreswechsel, aber warum sollten wir normal sein?Wir starten mit einem kurzen Rückblick auf das letzte Halbjahr des alten Jahres in das neue Jahr. Nach dem völlig unnötigen Abstieg ging es in eine weitere Zweitligasaison. Unsere Vereinsführung erklärte unseren VfL zum Aufstiegsfavoriten und versah uns Dauerkarteninhaber mit einem Wiederaufstiegszertifikat. Ein Schnitt in der Mannschaft wurde nicht gemacht und mit Funkel ein Trainer mit Aufstiegserfahrung verpflichtet. Einer Verpflichtung der viele skeptisch gegenüber standen und stehen. Es wurden einige Spieler geholt, deren Namen für die zweite Liga einen guten Klang hatten. Also fuhren wir voller Euphorie zum ersten Saisonspiel nach Offenbach. Dort erwarteten uns im DFB Pokal die Kickers. Durchaus ein Verein mit Tradition, aber wir sahen es als durchaus lösbare Aufgabe. Nur wir wurden eines besseren belehrt. Was wir zu sehen bekamen erfüllte uns mit Grausen. Sang- und klanglos gingen wir dort unter. Was dann in der Liga folgte ist allseits bekannt. Es folgten mehr Tiefen, als Höhen. Wir sahen einen hilflosen Trainer, der von Spieltag zu Spieltag rotieren ließ. Ein System war nicht zu erkennen und schnell verschwand unsere Mannschaft im Mittelfeld der Liga, weit weg von den selbst gestellten Ansprüchen. Der GAU erfolgte gegen Ingolstadt. Die bis dahin schwächste Auswärtsmannschaft siegte bei uns mit 1:4. Unsere Truppe wurde regelrecht vorgeführt. Da es zuvor schon einige Erschütterungen innerhalb unseres Vereins gegeben hatte, wir gehen da noch drauf ein, war unser Trainer nun zum Handeln gezwungen. Spieler wurden suspendiert, junge Spieler wurden nach und nach in die Mannschaft integriert und nun schien unser Trainer endlich ein System gefunden zu haben, ein zwar sehr defensives, aber immerhin ein System. Danach wurde es zwar dann nicht besser, aber erfolgreicher. Schönen Fußball sahen wir nicht, aber es wurden immerhin vier Siege in den letzten vier Spielen eingefahren und wir finden uns nach Schluss der Hinrunde auf Platz acht der Liga wieder. Immer noch weit weg von den selbst gestellten Ansprüchen, aber etwas näher dran wie zuvor. Aber noch andere Dinge passierten im letzten Halbjahr 2010. Am 04.10. fand die Jahreshauptversammlung des VfL statt, ein Tag der wohl als Oktoberrevolution in die Annalen des VfL eingehen wird. Gleich zu Beginn der Veranstaltung wurde die Unfähigkeit unserer Führung sichtbar. Die Räumlichkeiten für die Veranstaltung waren viel zu klein gewählt, denn es gab keine Friede, Freude, Eierkuchen Jahreshauptversammlung, wie es unsere Verantwortlichen es aus der Vergangenheit gewöhnt waren. Es fanden sich ca. 700 Vereinsmitglieder ein, weit mehr als die Verantwortlichen erwartet hatten, obwohl es ihnen eigentlich nach den deutlichen Zeichen aus dem Umfeld vor der Versammlung hätte klar sein müssen und womit wohl die Verantwortlichen überhaupt nicht gerechnet hatten war, dass ein Großteil dieser Mitglieder mit der Vereinsführung mehr wie unzufrieden waren. Das kam für sie ungefähr so überraschend wie der Heilige Abend, der ja immer am 24.12. ist oder wie für die Bogestra der lang angekündigte Wintereinbruch in diesem Jahr. Die völlig unfähige Veranstaltungsleitung wurde förmlich nieder gewalzt. Es kam zu heftigen Wortbeiträgen und bei der Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat zum Eklat. Zwar wurde der Vorstand noch entlastet, das aber wohl nur wegen der dubiosen zählweise der abgegebenen Stimmen, denn bei korrekter Zählweise, wäre auch der Vorstand nicht entlastet worden. Völlig aus dem Ruder lief die Veranstaltung dann bei der Entlastung des Aufsichtsrates, denn zunächst verkündete Werner Altegoer die Entlastung des Aufsichtsrates. Nachdem man die Enthaltungen und Nein Stimmen gezählt hatte verzichtete man auf die Zählung der Ja Stimmen, sondern ging gemäß Anwesenheitsliste von einer Entlastung aus. Nur diesmal setzten die Mitgliederversammlung las oberstes Vereinsorgan sich durch. Es wurde auf korrekte Stimmauszählung bestanden, an deren Ende die Nichtentlastung des Aufsichtsrates stand. Daraufhin traten um Werner Altegoer diejenigen Aufsichtsratsmitglieder zurück, die einen Arsch in der Hose hatten und vielleicht auch begriffen hatten was die Mitglieder eigentlich wollten. Nur Herr Schütt und Herr Treffner klammerten sich an ihre Posten und wir müssen sie leider noch bis 2012 ertragen. Es war nie die Absicht der Mitglieder durch die Nichtentlastung irgendwelche Aufsichtsratsmitglieder zu kriminalisieren, sondern die einzige verzweifelte Möglichkeit, unserer Vereinsführung das Misstrauen aus zusprechen. Die Satzungen der meisten Profiklubs im deutschen Fußball gibt den Mitgliedern die Möglichkeit Aufsichtsrats oder Vorstandsmitgliedern, während der laufenden Amtszeit das Vertrauen zu entziehen. Nur in unserer Satzung ist das bisher bewusst nicht vor gesehen. Am gleichen Abend wurde dann noch Frank Goosens als neues Aufsichtsratsmitglied gewählt. Da unser Verein in der Führungsspitze nun recht schwach besetzt war, kam es am 20.12. zu einer ausserordentlichen Jahreshauptversammlung im Bochumer Schauspielhaus. Dort wurde dann der alte Aufsichtsrat nachträglich entlastet. Anträge zur Veranstaltung wurden im Vorfeld niedergebügelt und Namen von Vorschlägen für den Aufsichtsrat nicht genannt. Auf der Versammlung wurden dann die Herren Stüber, Villis und Wilmert neu in den Aufsichtsrat gewählt. Auf der knapp einstündigen Veranstaltung fiel diesmal nur Ansgar Schwenken unangenehm auf. In seiner Rede versuchte er uns Mitgliedern die Schuld an der Misere zu geben, obwohl gerade wir Fans un d Mitglieder es waren, die die Notbremse gezogen haben, denn ohne dieses wäre der VfL wahrscheinlich weiter dem Abgrund entgegen getaumelt. In einem weiteren Teil seiner Rede versuchte er Werner Altegoer einen Heiligenschein zu verpassen. Sicherlich hat Werner Altegoer seine Verdienste um den VfL, die ihm auch jeder hoch anrechnet und ihm niemand absprechen wird. Aber machen wir uns doch nichts vor, hinter der damaligen Machtübernahme von Ottokar Wüst stand eiskaltes wirtschaftliches Kalkül. Unseren Rückblick beenden wir mit einem kurzen Blick auf das aktuelle. Zunächst wünschen wir unserem neuen Aufsichtsrat ein glückliches Händchen. Mit den Spielern Grote und Maric gelang es dem Verein sich von Spielern zu trennen, die keine Zukunft mehr im Verein hatten, aber da gibt es noch einige mehr. Die grösste Baustelle dürfte aber im Bereich des Vorstandes Sport liegen. Thomas Ernst ist ein durchaus sympathischer Mensch, aber mit seinem Job völlig überfordert, was er auch ständig demonstriert. Hier besteht dringender Handlungsbedarf für den neuen Aufsichtsrat. Macht Thomas Ernst für die Restlaufzeit seines Vertrages zum Koordinator für die Frauen WM und besetzt den Posten des Vorstandes mit jemanden, der den Titel verdient. Namen haben wir ja schon genannt. Dann steht mittelfristig die Änderung unserer Satzung an. Den Mitgliedern müssen in der Satzung endgültig die Rechte zugestanden werden, die ihnen zu stehen. Wir sind gerne bei der Satzungsänderung behilflich. Zunächst muss aber versucht werden nochmal auf den Aufstiegszug auf zuspringen. Wie ist uns egal, es braucht kein schöner Fußball sein, wenn die Mannschaft in der Rückrunde 17 erfolgreiche Gurkenspiele abliefert ist uns das auch recht, Kritik von unserer Seite wird es dann nicht geben. Seit gestern läuft die Vorbereitung auf die Rückrunde, in die unsere Mannschaft mit dem Turniersieg beim Licherturnier startete. Nur lasst euch von so einem Erfolg nicht blenden, denn noch hat die Mannschaft nicht das Gesicht um auf Dauer für Bochumer Verhältnisse wieder erfolgreich zu sein. Nur zu Erläuterung für Bochumer Verhältnisse ist für uns eine Platzierung zwischen Platz 10 und 15 in der ersten Liga. Auch in unserem Fanclub gab es einige Veränderungen. Wir mussten uns schweren Herzens von einigen Mitgliedern trennen, aber es hat sich gezeigt, dass dieser nicht einfache Schritt richtig war, denn er hat unsere Gemeinschaft gefestigt, was die Veranstaltungen in der letzten Zeit und unsere steigende Mitgliederzahl zeigen. Wir wünschen unseren ehemaligen Mitgliedern für die Zukunft alles gute und unserem VfL eine erfolgreiche Rückrunde. Donnerstag, 16. Dezember 2010Hinrundenfinale
Es ist nicht nur das Finale der Hinrunde, es ist das Finale eines turbulenten Jahres bei unserem VfL. Aber alles der Reihe nach. Am Freitag geht es zum MSV nach Duisburg, einer Mannschaft, die irgendwie aus der Not geboren entstanden ist und in der Tabelle da rangiert, wo wir gerne stehen würden. Es gab in den vergangenen Jahren etliche Zusammentreffen unserer beider Mannschaften, deshalb lassen wir die Statistik mal aussen vor, auch wenn sie für uns gar nicht so schlecht ist. Auch etliche Spieler des MSV wechselnden zu uns, wobei wir hier nur Eia Krämer und Thomas Kempe erwähnen wollen. Fakt ist, dass sich am Freitag zeigen wird, was die drei Siege in Folge wert sind. Denn da steht unsere Mannschaft, die bisher gegen Spitzenteams der Liga kläglich versagt hat auf dem Prüfstand. Sollte uns am Freitag der vierte Sieg in folge gelingen, hätte man den Anschluss nach oben wieder hergestellt, aber das birgt auch eine trügerische Sicherheit in sich, denn wird in der Winterpause nicht gehandelt, dürfte das Thema Aufstieg wohl endgültig vom Tisch sein, obwohl in den letzten Spielen ein kleiner Aufwärtstrend zu sehen war. Dies lag auch an unseren Nachwuchsspielern, die endlich mal zum Einsatz kamen. Sie haben alle samt passable Leistungen abgeliefert, die Hoffnung machen. In diesem Sinne hoffen wir auf einen gelungenen sportlichen Abschluss des Jahre und damit auf einen Sieg beim MSV.
Auch in unserer Führungsetage tut sich zum Finale des Jahres noch etwas. Am 20.12.2010 findet die ausserordentliche Jahreshauptversammlung statt, auf der drei neue Aufsichtsratsmitglieder gewählt werden. Vor ab geben die Kandidaten schon Statements in der Presse ab und Stüber, der als neuer Aufsichtsratsvorsitzender gilt hat umfassend kund getan was er ändern möchte. Aus unserer Sicht sind da viele gute Gedanken bei, die aber auch umgesetzt werden sollten, denn nur reden bringt uns nicht weiter. Es müssen auch Taten folgen. Auch die Fragen der Fans und Mitglieder hat Stüber beantwortet. Auch unserer Fanclub hatte fünf Fragen vorgelegt, die auch von Stüber beantwortet wurden. Fragen und Antworten könnt ihr am Anschluss an diesen Text lesen. Was wir von unseren Aufsichtsratskandidaten lesen liest sich gut und sollte die Umsetzung gelingen dürfte es unseren VfL ein gutes Stück nach vorne bringen. Vor der Neuwahl steht aber der zweite Anlauf zur Entlastung des Aufsichtsrates an. Wir hoffen, dass die zurück getretenen Mitglieder des Aufsichtsrates mittlerweile begriffen haben, dass ihnen niemand kriminelle Machenschaften unterstellen wollte. Aber die Eselsbrücke der Nichtentlastung ist der einzige Weg, um dem Aufsichtsrat zu zeigen, dass man ihm nicht mehr vertraut, da unsere Satzung, im Gegensatz zu den Satzungen anderer Fussballclubs, keine Möglichkeit für die Mitglieder bietet dem Aufsichtsrat bzw. einzelnen Mitgliedern das Vertrauen zu entziehen, deshalb darf das Thema Satzungsänderung auf keinen Fall aus den Augen verloren werden. Fragen unseres Fanclubs und die Antworten von Stüber Wie beabsichtigen die neuen Aufsichtsratsmitglieder die über die bereits kalkulierten 2,5 Millionen Euro hinaus gehenden Verluste aufzufangen und wie gedenken Sie, die Mannschaft zu verstärken, um noch ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können? Zur ersten Frage: Da habe ich die Vorstellung, dass wir versuchen müssen, den Stellenwert des VfL innerhalb der Gesellschaft stärker zu vermitteln. Wir werden Gespräche führen: Wie können wir neue Leute für den VfL gewinnen? Wie können wir neue Sponsoren erschließen? Wie können wir vielleicht auch Leute gewinnen, die bisher vielleicht noch etwas abseits stehen? Und wie können wir unsere Kontakte im Sinne und zum Wohl des Vereins nutzen? Und was die Mannschaft angeht: Wir haben einen Kader von 27, 28 Spielern, in dem es sicherlich viele gibt, die leistungsbereit sind. Die muss man auf der einen Seite motivieren, auf der anderen Seite muss man ihnen aber auch deutlich machen, was von ihnen etwas erwartet wird. Sie genießen als junge Menschen besondere Privilegien, auch finanzieller Natur. Dafür müssen sie Leistung bringen. Das müssen wir einfordern. Von denen, die nicht dazu bereit sind, muss man sich trennen. Diese Dinge müssen gemeinsam mit dem Vorstand und dem gesamten Trainerteam besprochen werden. Was beabsichtigen die neuen Aufsichtsratsmitglieder zu tun, um das Verhältnis zu uns Fans wieder zu normalisieren? Die Aufsichtsratsmitglieder sind auf Zeit gewählte Interessenvertreter für den Verein. Die haben zu kontrollieren, Rahmenbedingungen zu setzen; die sollen sich für den Verein engagieren, die sollen ihre Möglichkeiten nutzen, um den Verein zu helfen, gerade auch in einer schwierigen Zeit. Das, was sie alles tun, muss aber auch den Fans und besonders den Mitgliedern dienen, denn die sind das höchste Organ dieses Vereins. Und die Mitglieder haben einen Anspruch darauf zu erfahren, was der Aufsichtsrat tut. Deswegen sollte man viel informieren und sich unterhalten, wie man regelmäßige Zusammenkünfte des Aufsichtsrates mit den Mitgliedern organisieren kann. Denn aus den Reihen der Fans kommen mitunter sehr sinnvolle Anregungen, die für die eigene Arbeit Gold wert sein können. Ebenfalls von entscheidender Bedeutung: Ein Aufsichtsrat ist verpflichtet, Rechenschaft abzulegen, und das kann nicht nur einmal im Jahr auf der Jahreshauptversammlung passieren. Es müssen Wege gefunden werden, wie man dies auch zwischendurch kann. Ob das über eigene Medien wie der Homepage passiert oder etwa regelmäßige Zusammenkünfte, die es ja bereits gibt – darüber sollte man reden. Wie sehen die Kandidaten für den Aufsichtsrat die Personalie Thomas Ernst? Ist er der richtige Sportvorstand für den VfL? Thomas Ernst ist ein engagierter Mann. Ich kenne ihn noch als Torwart. Ich habe über seine Arbeit gelesen. Was er jedoch im Einzelnen macht, kann ich noch nicht beurteilen. Das werden wir uns dann anschauen, wenn wir gewählt sind. Grundsätzlich habe ich den Eindruck, dass er sich für diesen Verein sehr engagiert und einbringt. Und ich kann mich an einige Entscheidungen erinnern, die er getroffen hat, die zum Zeitpunkt der Entscheidung gelobt worden sind. Wie stehen die Kandidaten zu einem Einstieg von Investoren in den Verein? Der VfL ist zunächst ein Verein, der zu dieser Stadt gehört. Der besteht aus Mitgliedern. Natürlich braucht man heute im bezahlten Fußball, der professionell und unternehmerisch zu führen ist, auch eine starke finanzielle Basis. So hat der VfL beispielsweise den Namen des Stadions vermarktet. Aber den Verein finanziell zu verkaufen, würde ich für den schlechtesten Weg halten. Wobei man durchaus überlegen kann, ob es andere Gesellschaftsformen für den VfL gibt. Wir sind ja ein nach wie vor ein eingetragener Verein. Ist das für die Zukunft noch die richtige Form? Das muss geprüft werden. Vielleicht gibt es andere Unternehmensformen, die finanziell besser für den VfL sind. Allerdings nicht, um den Verein an irgendwelche „Heuschrecken“ auszuliefern.
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