Benefizveranstaltung 2012
Erlebnisse und Wünsche die bleiben
Am Sonntag, den 13. Mai 2012 war es endlich soweit!
Der VfL Bochum Fanclub “Klartext1848”, hat die Benefizveranstaltung zugunsten des Hospizdienstes Mandala e.V. “Dasein und Hilfe für Schwerstkranke, Sterbende und nahe Stehende”, auf die Beine gestellt. Die “Unwilligen” wie sich die Darsteller des Theaterstückes “Mein Herz schlägt nur für dich” selber nett betiteln, haben ihr Stück in der Vereinsgaststätte unseres Fanclubs dem Cafe Grabeloh in Bochum - Langendreer aufgeführt.
Ein Theaterstück über die Geschichte des VfL Bochum: Angefangen von den ersten Rasenspielen in “Good old England”, dem Wirtschaftswunder unserer Republik, dem Zusammenschluss der Vereine Germania 1906 Bochum, TuS Bochum 08 und dem Bochumer Turnverein zum VfL Bochum 1848 am 15. April 1938, den Aufstieg in die Oberliga über den letzten Abstieg im Jahr 2010 bis hin zu der Tatsache, dass es immer mehr Fans durch vielfältige Ideen und durch ihr Verhalten hinkriegen, dem Verein nachhaltig zu schaden. In authentischer Art und Weise wurde hier eine Geschichte erzählt, die nachhaltig wirkt, näher bringt, anspricht und abschließend den Zuschauer in dem gleichnamigen Lied “Mein Herz schlägt nur für dich” eine Träne verdrücken lässt.
Der VfL Bochum Fanclub “Klartext1848”, hat die Benefizveranstaltung zugunsten des Hospizdienstes Mandala e.V. “Dasein und Hilfe für Schwerstkranke, Sterbende und nahe Stehende”, auf die Beine gestellt. Die “Unwilligen” wie sich die Darsteller des Theaterstückes “Mein Herz schlägt nur für dich” selber nett betiteln, haben ihr Stück in der Vereinsgaststätte unseres Fanclubs dem Cafe Grabeloh in Bochum - Langendreer aufgeführt.
Ein Theaterstück über die Geschichte des VfL Bochum: Angefangen von den ersten Rasenspielen in “Good old England”, dem Wirtschaftswunder unserer Republik, dem Zusammenschluss der Vereine Germania 1906 Bochum, TuS Bochum 08 und dem Bochumer Turnverein zum VfL Bochum 1848 am 15. April 1938, den Aufstieg in die Oberliga über den letzten Abstieg im Jahr 2010 bis hin zu der Tatsache, dass es immer mehr Fans durch vielfältige Ideen und durch ihr Verhalten hinkriegen, dem Verein nachhaltig zu schaden. In authentischer Art und Weise wurde hier eine Geschichte erzählt, die nachhaltig wirkt, näher bringt, anspricht und abschließend den Zuschauer in dem gleichnamigen Lied “Mein Herz schlägt nur für dich” eine Träne verdrücken lässt.
Dieses Theaterstück der Unwilligen, in dem die Darsteller mit beeindruckendem Talent eine erneute Bande zum Verein herstellen, klingt lange nach und spiegelt nicht den Graben wider, der zwischen Verein und Fans seit geraumer Zeit existiert.
Zwei Jahre zweite Liga. Fußball, der in der letzten Spielzeit zum Großteil eher an Unwilligkeit erinnerte als eben benannte Personen, die ihre Aufgabe wohlgemerkt nicht beruflich sondern nebenbei ausüben. Wir haben uns gefragt, wie groß die Leidenschaft zu einer Sache ist, wenn man so ein Theaterstück für den guten Zweck so großartig darstellt. Im Gegensatz dazu haben uns unsere Künstler auf dem Rasen in der letzten Spielzeit mehr als bedenklich gestimmt, obwohl sie ihre Leidenschaft nicht für den guten,- als eher für den Eigenzweck ausüben. Ganz im Gegenteil sah es manchmal eher so aus, als wenn die Spieler dem Verein monatlich Geld bezahlen müssten um dort auf dem Rasen stehen zu dürfen.
Irgendjemand merkte an, dass es an Identifikationen fehle.
Zwei Jahre zweite Liga. Fußball, der in der letzten Spielzeit zum Großteil eher an Unwilligkeit erinnerte als eben benannte Personen, die ihre Aufgabe wohlgemerkt nicht beruflich sondern nebenbei ausüben. Wir haben uns gefragt, wie groß die Leidenschaft zu einer Sache ist, wenn man so ein Theaterstück für den guten Zweck so großartig darstellt. Im Gegensatz dazu haben uns unsere Künstler auf dem Rasen in der letzten Spielzeit mehr als bedenklich gestimmt, obwohl sie ihre Leidenschaft nicht für den guten,- als eher für den Eigenzweck ausüben. Ganz im Gegenteil sah es manchmal eher so aus, als wenn die Spieler dem Verein monatlich Geld bezahlen müssten um dort auf dem Rasen stehen zu dürfen.
Irgendjemand merkte an, dass es an Identifikationen fehle.
Ist das wirklich alles?
Sicher fehlten in der aktuellen Mannschaft Leitfiguren wie die gestandene Herren “Altstars”, die sich um den VfL verdient gemacht haben. Identifikationen wie Ata Lameck, Lothar Woelk, Holger Aden und Klaus Franke, welche zu dieser Benefizveranstaltung den Weg gefunden haben.
Sicher fehlten in der aktuellen Mannschaft Leitfiguren wie die gestandene Herren “Altstars”, die sich um den VfL verdient gemacht haben. Identifikationen wie Ata Lameck, Lothar Woelk, Holger Aden und Klaus Franke, welche zu dieser Benefizveranstaltung den Weg gefunden haben.
Hierfür noch einmal unseren herzlichsten Dank an alle "alten" Haudegen ;-) !
Vielen Dank auch an Stadionsprecher Michael Wurst für die hervorragende Moderation der Veranstaltung.
Aber vor allem uns hat, neben Leitbildern die mitreißen, in der abgelaufenen Saison die Leidenschaft, der Wille, die Freude, das Herz am Spiel und insbesondere an der Sportart gefehlt. Also das Mindestmaß an dem, was man als bezahlter Fußballer schon einmal an Einstellungsvoraussetzungen und Eigenschaften mitbringen sollte! Wünschenswert wäre vielleicht noch ein klitzekleines Stück Vereinsverbundenheit.
Das sind dann aber schon zwei Wünsche auf einmal und ist in der heutigen Zeit in dem Geschäft wohl ein Wunsch zu viel. Und bei mehr als zwei Wünschen sollte man doch vielleicht lieber in ein Überraschungsei investieren.
Nun ja, die Spielzeit ist glücklicher Weise vorbei. Wir haben es noch einmal geschafft, den Ar*** nicht auf die Kreissäge 3. Liga sinken zu lassen!
Endlich Erholung von den Spielen! Durchatmen! Abhaken! Ein Spiel hat 90 Minuten, der Ball ist rund, vor dem Spiel ist nach dem Spiel, das Phrasenschwein ist mehr wie voll!
Und wir persönlich wissen jetzt, was wir uns sportlich für die Saison 2012/2013 wünschen. Vielleicht muss man erst das Stück der “Unwilligen” sehen um wieder an sportliche Erfolge glauben und an Wünsche anknüpfen zu können.
Wir wünschen uns, dass sich die gegenwärtige Bewegung innerhalb des Vereins in der kommenden Saison auch auf dem Grün bemerkbar macht.
Wir wünschen uns von bezahlten Fußballern, dass der Beruf den sie ausüben ebenfalls mit dieser Leidenschaft dargebracht wird, wie es die “Unwilligen” in ihrer Freizeit für den guten Zweck ohne Entlohnung getan haben.
Wir wünschen uns, dass sich diese Verbundenheit der Darsteller zu ihrem Hobby durch Laufbereitschaft auf dem Platz widerspiegelt; dass der Einsatz der 11 Mannen ebenso das Herz und die ein oder andere Niere berührt, wie es diese 11 Darsteller fertig gebracht haben.
Diese Darsteller haben getan, was der Verein schon lange nicht mehr getan hat:
Die Entfernung, die in der abgelaufenen Spielzeit oftmals von einem zum anderen Spieler auf dem Platz gefühlte 350 Meter betragen hat. Die Pässe, die scheinbar durch ein Dutzend Maulwurfshügel nicht auf 2 Meter 50 ankamen. Die Sprints die offensichtlich durch eine Flut von Schlingpflanzen auf dem Rasen unterbrochen wurden. Abstände, die die Darsteller des Theaterstücks für einen Moment effektiv verringern konnten um das “Herz für dich” erfolgreich zu reanimieren. Sie haben zu Stande gebracht, was dem Verein schon geraume Zeit nicht mehr gelungen ist. Sie haben den Graben verringert, der sich in den letzten Jahren zwischen Fans und Verein gebildet hat. Vielleicht nicht nachhaltig, das ist abzuwarten. Aber für diesen einen Moment ist es gelungen.
Diese “Unwilligen” sollten vor der ganzen Stadt Bochum ihr Stück aufführen um die Tradition, den Gedanken des Leitbildes und die sportlichen Erfolge wieder nach Bochum zurückzubringen. Darsteller wie sie vermitteln für den Sport, insbesondere für den Fußball des VfL Bochum, etwas, das mehr wert ist als sämtliches Gehalt der Lizenzspieler, des gesamten Etats des VfL. Sie vermitteln den Wert einer Sache, nicht deren Preis!
In diesem Sinne bedanken wir uns für diese wirklich gelungene Veranstaltung bei allen, die sie zu dem so gelungenen Ereignis geführt haben. Und wir bedanken uns bei den Zuschauern, die dieser sportlichen Verbundenheit wohl eine der wenigen Male in der abgelaufenen Spielzeit wieder freien und ehrlichen Lauf lassen konnten und wollten!
Auf eine erholsame Sommerpause und eine hoffentlich erfolgreichere Europameisterschaft.
Glück auf
Klartext 1848
Aber vor allem uns hat, neben Leitbildern die mitreißen, in der abgelaufenen Saison die Leidenschaft, der Wille, die Freude, das Herz am Spiel und insbesondere an der Sportart gefehlt. Also das Mindestmaß an dem, was man als bezahlter Fußballer schon einmal an Einstellungsvoraussetzungen und Eigenschaften mitbringen sollte! Wünschenswert wäre vielleicht noch ein klitzekleines Stück Vereinsverbundenheit.
Das sind dann aber schon zwei Wünsche auf einmal und ist in der heutigen Zeit in dem Geschäft wohl ein Wunsch zu viel. Und bei mehr als zwei Wünschen sollte man doch vielleicht lieber in ein Überraschungsei investieren.
Nun ja, die Spielzeit ist glücklicher Weise vorbei. Wir haben es noch einmal geschafft, den Ar*** nicht auf die Kreissäge 3. Liga sinken zu lassen!
Endlich Erholung von den Spielen! Durchatmen! Abhaken! Ein Spiel hat 90 Minuten, der Ball ist rund, vor dem Spiel ist nach dem Spiel, das Phrasenschwein ist mehr wie voll!
Und wir persönlich wissen jetzt, was wir uns sportlich für die Saison 2012/2013 wünschen. Vielleicht muss man erst das Stück der “Unwilligen” sehen um wieder an sportliche Erfolge glauben und an Wünsche anknüpfen zu können.
Wir wünschen uns, dass sich die gegenwärtige Bewegung innerhalb des Vereins in der kommenden Saison auch auf dem Grün bemerkbar macht.
Wir wünschen uns von bezahlten Fußballern, dass der Beruf den sie ausüben ebenfalls mit dieser Leidenschaft dargebracht wird, wie es die “Unwilligen” in ihrer Freizeit für den guten Zweck ohne Entlohnung getan haben.
Wir wünschen uns, dass sich diese Verbundenheit der Darsteller zu ihrem Hobby durch Laufbereitschaft auf dem Platz widerspiegelt; dass der Einsatz der 11 Mannen ebenso das Herz und die ein oder andere Niere berührt, wie es diese 11 Darsteller fertig gebracht haben.
Diese Darsteller haben getan, was der Verein schon lange nicht mehr getan hat:
Die Entfernung, die in der abgelaufenen Spielzeit oftmals von einem zum anderen Spieler auf dem Platz gefühlte 350 Meter betragen hat. Die Pässe, die scheinbar durch ein Dutzend Maulwurfshügel nicht auf 2 Meter 50 ankamen. Die Sprints die offensichtlich durch eine Flut von Schlingpflanzen auf dem Rasen unterbrochen wurden. Abstände, die die Darsteller des Theaterstücks für einen Moment effektiv verringern konnten um das “Herz für dich” erfolgreich zu reanimieren. Sie haben zu Stande gebracht, was dem Verein schon geraume Zeit nicht mehr gelungen ist. Sie haben den Graben verringert, der sich in den letzten Jahren zwischen Fans und Verein gebildet hat. Vielleicht nicht nachhaltig, das ist abzuwarten. Aber für diesen einen Moment ist es gelungen.
Diese “Unwilligen” sollten vor der ganzen Stadt Bochum ihr Stück aufführen um die Tradition, den Gedanken des Leitbildes und die sportlichen Erfolge wieder nach Bochum zurückzubringen. Darsteller wie sie vermitteln für den Sport, insbesondere für den Fußball des VfL Bochum, etwas, das mehr wert ist als sämtliches Gehalt der Lizenzspieler, des gesamten Etats des VfL. Sie vermitteln den Wert einer Sache, nicht deren Preis!
In diesem Sinne bedanken wir uns für diese wirklich gelungene Veranstaltung bei allen, die sie zu dem so gelungenen Ereignis geführt haben. Und wir bedanken uns bei den Zuschauern, die dieser sportlichen Verbundenheit wohl eine der wenigen Male in der abgelaufenen Spielzeit wieder freien und ehrlichen Lauf lassen konnten und wollten!
Auf eine erholsame Sommerpause und eine hoffentlich erfolgreichere Europameisterschaft.
Glück auf
Klartext 1848
