Es war einmal ein Bundesligist namens VfL Bochum, der im DRITTEN Jahr einer negativen Entwicklung und nach zwei erfolglosen Trainern (Koller/Herrlich) als neue Lösung, einen erfahrenen Wiederaufstiegstrainer suchte.
Er meinte, ihn in F. Funkel gefunden zu haben. Der erfahrene Fußballlehrer war zuvor bei Eintracht Frankfurt und Hertha BSC gescheitert.
So – dass meinten die Verantwortlichen dieses Vereins – sollte die Nummer DREI für beide Seiten die positive Entwicklung bringen.

Bereits früh (Vorrunde der letzten Saison) klafften Anspruch und Realität auseinander. Der von starkem Sicherheitsdenken gespielte Fußball funkelscher Prägung, führte nach einer punktemäßig guten Rückrunde, zum knappen Verpassen des gesetzten Ziels Wiederaufstieg.
Bereits zu diesem Zeitpunkt konnten (oder mussten) dem interessierten Beobachter Zweifel am funkelschen System kommen. Schließlich scheiterte der VfL letztlich am Torverhältnis; im Gegensatz dazu waren Teams mit einer anderen (offensiveren) Spielweise erfolgreicher.
Und so wurde der VfL DRITTER (siehe Überschrift).

Auch die letzte Aufstiegschance (Relegation) scheiterte wohl nicht daran, dass MG die bessere Mannschaft war, sondern hauptsächlich wieder am Funkel `schen System, das darauf ausgelegt zu sein schien, ohne Torerfolge den Aufstieg noch zu schaffen.
Zur Verwunderung einiger Anhänger des VfL verlängerten die Verantwortlichen trotz Nichterreichen des gesetzten Ziels den Vertrag mit F. Funkel, wohl primär geblendet vom (nur) knappen Scheitern.

Was nicht erkannt wurde, war wohl, dass Fußball der Prägung Funkel längst passé ist (selbst in Italien wird seit Langem anders gespielt).
Und so stehen eben auch in Liga 2, Vereine wie Greuther Fürth, Fortuna Düsseldorf, St. Pauli, Eintracht Braunschweig, 1860 München und Energie Cottbus mit jungen Trainern wie Büskens, Schubert, Lieberknecht und Wollitz für erfolgreichen und attraktiven Offensivfußball, der von den Zuschauern durch zahlreiches Erscheinen honoriert wird und an die – so ist es zu befürchten – der VfL nicht mehr vorbeikommen wird.

Erinnert sei noch einmal daran, dass Mike Büskens dem VfL Aufsichtsrat von KLARTEXT 1848 als geeigneter Nachfolger von Marcel Koller ans Herz gelegt wurde.
Auch wenn nach der Àra Altegoer nun die Ära Funkel beendet ist, machen wir uns angesichts des sportlichen Niedergangs-, dem ein finanzieller folgen wird- erhebliche Sorgen um unseren VfL.
Wir wünschen den Verantwortlichen die Einsicht, dass sich Fußballbochum nach attraktiver und begeisterungsfähiger Spielweise sehnt. Von den Verantwortlichen werden die Voraussetzungen für diesen Fußball erwartet, damit die Ära —- (DREI) nicht auch noch unter die oben zu lesende Überschrift fällt.

Wir als KLARTEXTLER wünschen Vorstand und Aufsichtsrat dabei eine glückliche Hand!

Mit blau-weißen Grüßen

Euer Happyhunter

 

 

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