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		<title>Frank Goosen liebt Omma</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 18:11:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Greenkeeper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Euphorie um unseren VfL ist gegenwärtig stagniert, die Luft ist zum Schneiden, trotz oder gerade weil Bochum ziemlich zentral im Ruhrgebiet liegt. Wir stehen mit 30 Punkten auf Platz 9 der Zweitligatabelle, somit hat sich das Oberhaus der Liga mit 14 bis 16 Punkten Vorsprung mal ganz objektiv betrachtet, schon ziemlich aus unserem Dunstkreis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: medium">Die Euphorie um unseren VfL ist gegenwärtig stagniert, die Luft ist zum Schneiden, trotz oder gerade weil Bochum ziemlich zentral im Ruhrgebiet liegt. Wir stehen mit 30 Punkten auf Platz 9 der Zweitligatabelle, somit hat sich das Oberhaus der Liga mit 14 bis 16 Punkten Vorsprung mal ganz objektiv betrachtet, schon ziemlich aus unserem Dunstkreis entfernt. Vor uns steht ein Spiel gegen einen durchaus ernst zu nehmenden Aufstiegsaspiranten mit 14 Punkten mehr auf der Guthabenseite.</span></p>
<p><span style="font-size: medium">Eine neue ungewohnte Situation, die sich derzeit in stiller Resignation und erheblich hormonellen Schwankungen der Emotionen äußert. Erstmalig in der Geschichte des Vereins ist uns der direkte Wiederaufstieg nicht gelungen. Ein Umstand, den auch Frank Goosen im Rahmen der Lesung seines neuen Romans “Sommerfest” am 23.02.2012 auf den Punkt brachte. Und wenn man wie ich das Vergnügen hatte, dieser Lesung beizuwohnen, wenn es ein Bochumer mit Herz und Verstand hin kriegt, dass ich mich zwei Stunden still verhalte, dann ist das einfach ein Omen! Auch wenn <strong>ich</strong> mich still verhalten konnte, aber <strong>nichts</strong> steht still in Bochum! Und plötzlich fällt einem die Textpassage eines ebenfalls großartigen Sympathieträger Bochums ein, welcher ein überregionales Fußballturnier besang : “Zeit, dass sich was dreht”! Es dreht sich was in Bochum und davon bin ich überzeugt.</span></p>
<p><span style="font-size: medium">Vielleicht erlaubt diese gewisse räumliche Entfernung diese gewisse Objektivität. Also eine objektivere Beurteilung als Bochumer Ureinwohner gezwungener Massen haben können. Nein! Ich wohne nicht in Bochum. Eigentlich wohne ich nicht mal im Ruhrgebiet und wenn ich ganz tief in notdürftigen Geographiekenntnissen krame, komme ich nicht mal aus Westfalen. Aber so schlecht mich Erdkunde früher hat aussehen lassen umso besser lässt mich Menschenkenntnis und Situationseinschätzung heute strahlen;-) Die Erde dreht sich in Bochum immer noch; nicht so schnell, nicht so himmelhochjauchzend aber auch nicht so zu Tode betrübt wie es der Stamm der Ureinwohner gegenwärtig mit todesrituellen Tänzen um das offene Feuer beschwört.</span></p>
<p><span style="font-size: medium">Also um noch einmal auf Frank G. zurückzukommen, ich hab ihn erlebt. Mal eher privat und mal eher dienstlich. Was soll ich sagen? Also Frank G. ist für mich F. Goosen. Er verkörpert für mich persönlich einen Teil der Fußballkultur die den VfL auf eine ehrlich Art und Weise angenehm und sympathisch macht. Frank G´s Leistungsfach war zwar nicht unbedingt Physik, aber er überwältigt seine Zuhörer indem er sogar in Flensburg ein “Fiege” gereicht bekommt und er klöppelt in seiner Freizeit ehrenamtlich als Jugendtrainer die Fußballträume E-Jugendlicher eines ebenfalls ansässigen Bochumer Fußballclubs. Er spricht aus, was alle Bochumer Fußballbegeisterten denken und man weiß, dass er es so meint wie er es sagt. “Das schafft nur der VfL Bochum in Überzahl und zehn Minuten zwei Tore der Berliner zu kassieren”.</span></p>
<p><span style="font-size: medium">Jetzt denkt sich wohl der ein oder andere zu Recht: Ja nun, Fußball im Profibereich ist kein Kabarett und die unten auf dem Rasen sollen nicht die Reise nach Jerusalem spielen. Nee, das stimmt! Aber der VfL Bochum ist auch nicht der FC Bayern. Denn wie ich lernen durfte, hat der FC Zuschauer und der VfL Fans! Bochum ist “hier wo das Herz noch zählt” um wieder mal auf die erstaunlichen Aussagen unseres Herbert zu kommen. Und ebenso erstaunliche Aussagen trifft ein Leidensgenosse wie Frank Goosen: “Nirgendwo sieht man den VfL sooo skeptisch, so schlecht wie in Bochum”. Drei Minuten nachgedacht und kräftig applaudiert &#8211; innerlich, weil äußerlich hab ich mich nicht getraut! Schließlich waren 700 andere Leute, zumeist wohl Bochumer, um mich herum. Aber nach dieser Aussage haben sich Frank und ich tüchtig besoffen-innerlich, weil äußerlich hab ich mich nicht getraut!</span></p>
<p><span style="font-size: medium">Ja und das ist diese gewisse räumliche Distanz, die ich jetzt von einem Urbochumer so gar nicht erwartet hätte. Bochum steht sich selber im Weg. Der Verein um Bochum ist angewiesen auf die Menschen mit den Tugenden die ihn so liebenswert und familiär machen: Bodenständigkeit, Ehrlichkeit, Geduld, Stolz, Euphorie und Kampf. Und seitdem ich mich gestern innerlich mit Frank besoffen habe überlege ich, wie der Mechanismus eigentlich funktioniert: Springt der Funke von den Fans auf den Rasen über oder umgekehrt? Wie soll man als Zuschauer hoch motiviert zu einem Zweitligaspiel zur Mittagszeit fahren, wenn das Mittelmaß in dieser ungewohnten zweiten Zweitligasaison eine Schockstarre hervorruft wie bei der (grauen) Maus vor der Schlange? Was gibt es zu holen, wenn es nichts mehr zu holen gibt?</span></p>
<p><span style="font-size: medium">Nun bin ich nicht hineingeboren in das “Unglück” sondern aus freien Stücken und in vollem Besitz meiner geistigen Fähigkeiten “Fan” geworden. Denn Bochum ist auch für mich tatsächlich anders. Anders als zumindest die Proficlubs die ich kennen gelernt habe.</span></p>
<p><span style="font-size: medium">Auch ich bin Fan geworden, weil die Tugenden, die ich oben beschrieb und -zugegeben- nicht zuletzt die Atmosphäre im “Ruhrstadion” dazu beitrug. Auch ich finde den gegenwärtigen Fußball nicht unbedingt so wie man ihn gerne hätte, aber man hat ihn. Eine Folge die für mich gravierend auf Umstände in der Vergangenheit zurückzuführen ist. Doch frühere Umstände lassen sich nicht ändern, Zustände hingegen schon. Ich glaube, dass nun wieder Leute im Verein am Start sind, die anhand ihrer Erfahrung wissen, was sie tun und was sie wollen. Wir Fans müssen darauf vertrauen, denn eine andere Möglichkeit haben wir genau genommen nicht. Da fällt mir ein, der AR-Vorsitzende, der Profitrainer und der Sportvorstand haben der Vorlesung auch beigewohnt und waren über die Zoten auch nicht unamüsiert;-) Ich glaube die Zeit, die der VfL braucht um wieder fundamental zu werden/sein ist nie besser gewesen und auch nie sinnvoller. Denn die Zeit, die man für eine Neustrukturierung und einen Aufbau braucht, kann man sich jenseits der Tabellenspitze gönnen. Die <strong>muss</strong> man sich gönnen.</span></p>
<p><span style="font-size: medium">Irgendwann kann man sich nach einer länger währenden Durststrecke dann mal wieder gemeinschaftlich im Stillen besaufen. Gemeinsam mit Frank Goosen, denn der liebt Bochum, Fußball, den VfL und Omma!</span></p>
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		<title>Aller Schlechten Dinge sind DREI     ODER        Die Fehler liegen im System</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 04:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>happyhunter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klartext 1848]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einmal ein Bundesligist namens VfL Bochum, der im DRITTEN Jahr einer negativen Entwicklung und nach zwei erfolglosen Trainern (Koller/Herrlich) als neue Lösung, einen erfahrenen Wiederaufstiegstrainer suchte. Er meinte, ihn in F. Funkel gefunden zu haben. Der erfahrene Fußballlehrer war zuvor bei Eintracht Frankfurt und Hertha BSC gescheitert. So &#8211; dass meinten die Verantwortlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: medium;">Es war einmal ein Bundesligist namens VfL Bochum, der im DRITTEN Jahr einer negativen Entwicklung und nach zwei erfolglosen Trainern (Koller/Herrlich) als neue Lösung, einen erfahrenen Wiederaufstiegstrainer suchte.</span><br />
<span style="font-size: medium;"> Er meinte, ihn in F. Funkel gefunden zu haben. Der erfahrene Fußballlehrer war zuvor bei Eintracht Frankfurt und Hertha BSC gescheitert.</span><br />
<span style="font-size: medium;"> So &#8211; dass meinten die Verantwortlichen dieses Vereins &#8211; sollte die Nummer DREI für beide Seiten die positive Entwicklung bringen.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Bereits früh (Vorrunde der letzten Saison) klafften Anspruch und Realität auseinander. Der von starkem Sicherheitsdenken gespielte Fußball funkelscher Prägung, führte nach einer punktemäßig guten Rückrunde, zum knappen Verpassen des gesetzten Ziels Wiederaufstieg.</span><br />
<span style="font-size: medium;"> Bereits zu diesem Zeitpunkt konnten (oder mussten) dem interessierten Beobachter Zweifel am funkelschen System kommen. Schließlich scheiterte der VfL letztlich am Torverhältnis; im Gegensatz dazu waren Teams mit einer anderen (offensiveren) Spielweise erfolgreicher.</span><br />
<span style="font-size: medium;"> Und so wurde der VfL DRITTER (siehe Überschrift).</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Auch die letzte Aufstiegschance (Relegation) scheiterte wohl nicht daran, dass MG die bessere Mannschaft war, sondern hauptsächlich wieder am Funkel `schen System, das darauf ausgelegt zu sein schien, ohne Torerfolge den Aufstieg noch zu schaffen.</span><br />
<span style="font-size: medium;"> Zur Verwunderung einiger Anhänger des VfL verlängerten die Verantwortlichen trotz Nichterreichen des gesetzten Ziels den Vertrag mit F. Funkel, wohl primär geblendet vom (nur) knappen Scheitern.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Was nicht erkannt wurde, war wohl, dass Fußball der Prägung Funkel längst passé ist (selbst in Italien wird seit Langem anders gespielt).</span><br />
<span style="font-size: medium;"> Und so stehen eben auch in Liga 2, Vereine wie Greuther Fürth, Fortuna Düsseldorf, St. Pauli, Eintracht Braunschweig, 1860 München und Energie Cottbus mit jungen Trainern wie Büskens, Schubert, Lieberknecht und Wollitz für erfolgreichen und attraktiven Offensivfußball, der von den Zuschauern durch zahlreiches Erscheinen honoriert wird und an die – so ist es zu befürchten – der VfL nicht mehr vorbeikommen wird.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Erinnert sei noch einmal daran, dass Mike Büskens dem VfL Aufsichtsrat von KLARTEXT 1848 als geeigneter Nachfolger von Marcel Koller ans Herz gelegt wurde.</span><br />
<span style="font-size: medium;"> Auch wenn nach der Àra Altegoer nun die Ära Funkel beendet ist, machen wir uns angesichts des sportlichen Niedergangs-, dem ein finanzieller folgen wird- erhebliche Sorgen um unseren VfL.</span><br />
<span style="font-size: medium;"> Wir wünschen den Verantwortlichen die Einsicht, dass sich Fußballbochum nach attraktiver und begeisterungsfähiger Spielweise sehnt. Von den Verantwortlichen werden die Voraussetzungen für diesen Fußball erwartet, damit die Ära &#8212;- (DREI) nicht auch noch unter die oben zu lesende Überschrift fällt.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Wir als KLARTEXTLER wünschen Vorstand und Aufsichtsrat dabei eine glückliche Hand!</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Mit blau-weißen Grüßen</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Euer Happyhunter</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Quo vadis Friedhelm Funkel</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 13:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mit-glied68</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klartext 1848]]></category>

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		<description><![CDATA[6 Spieltage sind in der laufenden Saison vergangen. Nachdem wir die Spielzeit 2010 / 2011 auf dem 3. Platz abgeschlossen haben und in der Relegation gescheitert sind, wollten wir diese Saison richtig angreifen und wieder wurde das Saisonziel „Wiederaufstieg“ ausgegeben. Unser neuer Sportvorstand sprach davon, dass der VfL frech und trotzig spielen soll. Von charakterstarken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.klartext1848.de/wpblog/wp-content/uploads/2011/09/testchen1.jpg"><img class="size-medium wp-image-201 aligncenter" src="http://www.klartext1848.de/wpblog/wp-content/uploads/2011/09/testchen1-300x236.jpg" alt="" width="552" height="432" /></a></p>
<div>6 Spieltage sind in der laufenden Saison vergangen.<br />
Nachdem wir die Spielzeit 2010 / 2011 auf dem 3. Platz abgeschlossen haben und in der Relegation gescheitert sind, wollten wir diese Saison richtig angreifen und wieder wurde das Saisonziel „Wiederaufstieg“ ausgegeben.</div>
<div>Unser neuer Sportvorstand sprach davon, dass der VfL frech und trotzig spielen soll. Von charakterstarken Typen und einem erfahrenen Trainer war die Rede.</div>
<div>Nun hat uns die Realität eingeholt. Wir sind mit 4 Punkten aktuell 17. der Tabelle, haben bereits 10 Gegentore kassiert, dabei aber nur 4 geschossen. Der Abstand auf die Aufstiegsränge beträgt 9 Punkte. Vom Torverhältnis ganz zu schweigen.</div>
<div>In der letzten Saison hatten wir eine ähnliche Situation, die in dem 1:4 gegen Ingolstadt gipfelte. Es wurden sogenannte Stinkstiefel aussortiert und wir starteten eine Serie von 15 Spielen ohne Niederlage. Wie diese Serie zustande gekommen ist, darüber möchten wir lieber den Mantel des Schweigens breiten.</div>
<div>Seit nunmehr einigen Jahren geht es mit unserem VfL Bochum immer mehr bergab. Es startete mit der Verpflichtung von M. Koller und gipfelte mit der Verpflichtung von F. Funkel.</div>
<div>Seit Jahren bekommen wir in Bochum nur noch eines geboten: Emotionslosen, erbärmlichen Fußball und immer wieder die gleichen Durchhalteparolen.</div>
<div>Alleine der Abend der Fanclubvertreter mit unserem Sportvorstand hat deutlich gezeigt, dass man entweder nicht sehen kann oder will wo der Hase langläuft.<br />
Leider scheint sich der Aufsichtsrat hauptsächlich darum zu kümmern, die VIP-Tickets abzusitzen, statt sich mal mit den aktuellen Entwicklungen und der Zukunftsplanung zu beschäftigen. Insofern hat sich auch hier außer den Wechsel der Personen sehr wenig getan.</div>
<div>Früher waren wir das kleine Licht zwischen den großen Nachbarn und hatten kein Budget.<br />
Heute haben wir den zweitgrößten Etat in der 2. Liga und einen Kader, den der Trainer zusammen gestellt hat.</div>
<div>Was ist das Resultat? Wir sind die Lachnummer der 2. Liga! Wir spielen unansehnlichen, ideen- und konzeptlosen Fußball mit einem System, das die Mannschaft entweder nicht verstehen oder nicht umsetzen kann.</div>
<div>Wenn Andi Luthe nach dem Spiel gegen Greuther Fürth sagt er weiß eigentlich gar nicht warum wir verloren haben, so können wir ihm hier auf die Sprünge helfen. Mit einer Abwehr (und damit meinen wir alle 4 Spieler), die rumrennt wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen und einem Mittelfeld (Ausnahme Inui), das in etwa so kreativ ist wie eine Kuh beim Eier legen und einem Stürmer, der völlig in der Luft hängt, kann man in der Regel keine Spiele gewinnen.</div>
<div>Wenn man dann die seltenen 100%igen Chancen vergibt, Spieler aus Fürth nach einem Ballverlust im Mittelfeld 40 Meter mit Ball laufen lässt und dabei zuschaut wie sich Gegenspieler im 5-Meter Raum den Ball bis zum Abschluss zuspielen können, darf man sich nicht wundern, wenn wir jedes Spiel das Nachsehen haben.</div>
<div style="text-align: center;">-</div>
<div style="text-align: center;"><strong>Wenn das frech und trotzig ist, gute Nacht.</strong></div>
<p style="text-align: center;"><strong> Aktuell kommt es uns eher so vor wie trostlos und rotzig!</strong></p>
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		<title>Das neue Stadionlied</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 16:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Greenkeeper</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klartext 1848]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist es noch zeitgemäß “machst mit ´nem Doppelpass jeden Gegner nass…”? Besagte CD des 1956 in Göttingen geborenen Musikproduzenten und Sängers , der unseren Verein und die Stadt liebens-und lobenswert besingt, hätte ja auch noch andere interessante Lieder und ebenso treffende Textpassagen:..”Männer weinen heimlich, Männer kriegen´n Herzinfarkt””, …”Alkohol ist dein Sanitäter in der Not”…, …”gib [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: medium;">Ist es noch zeitgemäß “machst mit ´nem Doppelpass jeden Gegner nass…”? Besagte CD des 1956 in Göttingen geborenen Musikproduzenten und Sängers , der unseren Verein und die Stadt liebens-und lobenswert besingt, hätte ja auch noch andere interessante Lieder und ebenso treffende Textpassagen:..”Männer weinen heimlich, Männer kriegen´n Herzinfarkt””, …”Alkohol ist dein Sanitäter in der Not”…, …”gib mir mein Herz zurück…” usw. usf.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Bochum ist im Gegensatz zu anderen Clubs beschaulich, bodenständig, familiär. Ein Verein zum Anfassen und Mitmachen. Wir lieben unseren Verein und der Verein liebt uns. Aber sollte man bei aller Beschaulichkeit nicht einmal wieder zum Tagesgeschäft übergehen? Was ist nur los und woran liegt es?</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Vielleicht könnte es der neue Ball sein, der mit dem vielversprechenden Namen “Torfabrik” Lust auf (mehr) Tore gemacht hat. Wie kann man suggerieren, mit einem Ball Tore schießen zu können, wenn dem nicht so ist?! Vorspiegelung falscher Tatsachen. Würde es sich an dieser Stelle lohnen, den DFB auf Schadensersatz zu verklagen? Ich bin da rechtlich jetzt nicht so gewandt;-)</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Schuld könnte ja auch der Schiri sein. Auch immer gerne genommen, wenn man keinen anderen gefunden hat. Der Schiri im Spiel gegen Union Berlin hat unseren Gegnern zwar nicht ganz unumstritten einen Elfmeter “geschenkt”, aber auf der anderen Seite war Herr Aytekin dann aber auch wieder so kollegial, unsere Nr. 1 nach einem rüden Foul außerhalb der Zone nicht vom Platz zu stellen.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Gut, bei dem Spiel gegen Hansa Rostock hätte die nette Frau Steinhaus sicherlich zeitweise lieber gerne einen internen Spielregelgesprächskreis mit 22 nicht unansehnlichen Männern gemacht, statt konsequent zu handeln. Aber Frauen sind ja von Natur aus mitteilungsbedürftiger und somit kann man auch mal Rücksicht auf das schwache Geschlecht nehmen.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Herr Wingenbach, der Student mit 32 Jahren, hat im Heimspiel gegen St. Pauli nicht so viel diskutiert sondern lieber gepfiffen. Allerdings hätte er wiederum in der 54. Min bei einem Schubsen an Hr. Freier  im Strafraum pfeifen und es entsprechend ahnden dürfen!</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das waren die letzten drei Schiedsrichter auf meinem Spielablaufscanner und ich sage nein (!) DIE waren nicht Schuld an der niedrigen Punkteausbeute.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Eine andere Gruppe wiederum sagt, der Trainer ist an der Misere Schuld. Friedhelm Funkel, bis dato 1113 Spiele als Trainer und Spieler. Beachtliche Leistung und mal Respekt an dieser Stelle! Einige zweifeln die defensive Spielweise der Akteure nicht ohne Grund an. Die Mauertaktik sei nicht mehr zeitgemäß, frisch und modern. Ein übliches System des Trainers stellt das 4-2-3-1 dar. Wobei eine schnelle Umstellung je nach Spielverlauf und Spielstand, nach Ausfällen, gelben/roten Karten  oder Verletzungen notwendig werden. Sind die Spieler in der Lage umzusetzen, was der Trainer an Umstellung vorgibt? Weist der Trainer entsprechende Umstellungen notwendiger Weise an? Immer wieder in der Diskussion, ob die Aufstellung mit nur einer Spitze ausreichend ist. Aber mal ehrlich: Wenn man gesehen hat, wie heute die Fehler von Sinkiewicz und Maltritz zu den Gegentoren geführt haben ist die Frage der Stürmerbesetzung wohl eher zweitrangig. Nach anfänglichen Problemen, die sich im Mittelfeld der Elf herauskristallisiert haben (und auch noch nicht behoben sind), war die bis dato konstante Abwehr ein Gerüst, was mit unserer Nr. 1 den krönenden Abschluss bildete.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Ob Friedhelm Funkel für Bochumer Verhältnisse und Ansprüche auf lange und/oder zukünftige Sicht den Verein dahin führen kann und wird worauf man bereits in der letzten Saison hingearbeitet hat überlasse ich an dieser Stelle Menschen die im Sinne des VfL tätig sind und die sich folglich auskennen.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Last but not least: Die Spieler! Ich denke sagen zu können, dass einstimmig keine Zufriedenheit des Kaders über die gezeigten “Leistungen” besteht. Was ist los in den Köpfen und Beinen dieser bodenständigen, sympathischen und familiären Jungs und Junggebliebenen? Die Saison hat erst angefangen aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, das die Akteure ab Minute 75 an der Belastbarkeitsgrenze angelangt sind. Natürlich ist es schwer, wenn man “Fußball läuft” statt “Fußball spielt”. Wenn die Pässe auf engstem Raum so unpräzise sind, dass gefühlte 60 % nicht angekommen. Wenn keine Entlastung durch Spieleröffnungen kommen oder die Räume durch den Gegner so geschickt zugestellt werden, dass manchmal nur der lange Ball gespielt werden kann. Was er nicht immer wird, aber wenn, dann kommt der meistens naturgemäß auch nicht in allzu auffälliger Häufigkeit an.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Es fehlt an Kreativität und Ideen und ich muss es leider Gottes sagen (obwohl auch der Fußballgott nicht für alles verantwortlich gemacht werden kann) : Die Wege der Spieler sind innerhalb der Mannschaft scheinbar gänzlich unbekannt! Man kann sich des Eindrucks spätestens nach dem heutigen Auftritt nicht erwehren, dass hier eine Mannschaft auf dem Feld steht, die unten auf dem Rasen unsere Farben tragen und die ihrer eigenen ohnmächtigen Hilflosigkeit ausgesetzt sind.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Nach den Ausführungen, die in an und für sich gar nicht in diesem Umfang machen wollte, plädiere ich zukünftig einstimmig mit mir für das zukünftig neue Stadionlied: …”gib mir mein (VfL)Herz zurück…” Eine Zukunft, die bei unserem Verein hoffentlich bald einsetzt!!!!</span></p>
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		<title>Nachruf Ottokar Wüst</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 16:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Greenkeeper</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klartext 1848]]></category>

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		<description><![CDATA[Ottokar Wüst, der Mann der den VfL  Bochum maßgeblich weitreichend und erfolgreich prägte, ist verstorben. Zunächst gilt selbstverständlich unsere aufrichtige Anteilnahme der Familie und den Angehörigen, den Freunden und Bekannten des Verstorbenen. Wer immer die Gelegenheit hatte, den Menschen kennenzulernen, der den Weg des VfL für die Zukunft prägte indem er sich selbstlos mit ganzem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<p><a href="http://www.klartext1848.de/wpblog/wp-content/uploads/2011/06/wuest.jpg"><img class="size-full wp-image-156 alignleft" title="wuest" src="http://www.klartext1848.de/wpblog/wp-content/uploads/2011/06/wuest.jpg" alt="" width="158" height="207" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: medium;"><strong>Ottokar Wüst, der Mann der den VfL  Bochum maßgeblich weitreichend und erfolgreich prägte, ist verstorben.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Zunächst gilt selbstverständlich unsere aufrichtige Anteilnahme der Familie und den Angehörigen, den Freunden und Bekannten des Verstorbenen.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Wer immer die Gelegenheit hatte, den Menschen kennenzulernen, der den Weg des VfL für die Zukunft prägte indem er sich selbstlos mit ganzem Herzen für die Belange des Vereins einsetzte, durfte einen einzigartigen Menschen kennenlernen, der bis ins hohe Alter einen ganzen Saal mit aufrichtigem Respekt zum Zuhören veranlassen konnte.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Passende Worte findet man niemals für die Hinterbliebenen, denn dafür ist der Verlust eines geliebten und geschätzten Menschen zu weitreichend.  Menschen leben durch Gedenken  weiter fort; sie haben andere Leben bereichert und sinnerfüllt, sie haben etwas geschaffen, dass sie im Herzen der Familie, der Freunde und vieler anderer Menschen unsterblich macht.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Um einen Einblick in die Ära Ottokar Wüst´s zu erhalten möchte ich lediglich einige Worte aus “Die Jungs von der Castroper Strasse” heranziehen:</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Ottokar Wüst wurde bereits 1962, im Alter von 37 Jahren, in den Vorstand des VfL gewählt. Als Präsident war er nahezu unangreifbar, es hieß “hinter Wüst kommt lange nichts mehr”.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Ottokar Wüst war ein empathischer wenn auch patriarchialer aber ebenso erfolgreicher Präsident. Rund um das Fußballgeschäft besaß er enormes Wissen und strategisches Denken. Dank seiner Beredsamkeit konnte er Mitarbeiter und insbesondere Spieler überzeugen, für seine Ideen und seinen Verein begeistern. Er konnte Menschen intensiv bei der Ehre packen, ehrliche Emotionen hatten noch Überzeugungskraft.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Ottokar Wüst verpflichtete nach und nach Erfolg. Er verstand die Menschen an den Verein zu binden. Vor allem für junge Spieler war der Präsident über viele Jahre eine Leitfigur. Ein VfL-Akteur der 60ér Jahre erzählte: “Ich hatte noch einiges Geld zu bekommen und ging zu ihm ins Geschäft. …Als ich langsam zum Punkt kommen wollte sagte er: “ Ja hast du denn das Geld wirklich nötig?”</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Viele Geschichten gibt es über jene Vertragsgespräche im Wüst´schen Herrenbekleidungsgeschäft. Ein Ex-Spieler:” Da bin ich nach einer halben Stunde rausgegangen und hätte ihm noch 500,- DM gegeben, wenn ich sie dabei gehabt hätte. Das war unglaublich. Aber das sagt jeder.”</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">“Ich war eben beim Ottokar wegen meiner Vertragsverlängerung. Dass ich für die kommenden drei Jahre nicht für die Hälfte meines alten Gehaltes unterzeichnet habe, muss ein Zufall gewesen sein…”</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Auch in Zeiten knappster Finanzen pochte Wüst auf sein ökonomisches Credo: “Wir geben nicht zu viel aus, wie nehmen zu wenig ein!”</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Die eigene Sicht auf seine immensen und unbestrittenen Verdienste um den Verein fasste Ottokar Wüst Mitte der 80ér Jahre einmal so zusammen: “Wenn ich mal ganz schwere Stunden habe, dann setze ich mich am Abend in meinen Lieblingssessel, gieße mir einen richtig schönen Whisky ein und denke: Was wollen die eigentlich alle von dir? Schließlich hat es noch kein Mann geschafft, einen Verein aus der Amateurklasse bis in die Bundesliga zu führen und ihn auch dort zu halten.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Er hatte ohne Zweifel Recht mit dem was er sagte und tat! Der Tod ist nicht der Schlusspunkt unseres Lebens, wie viele meinen, sondern das <em>Ende der Qualifikationsrunde</em><em>, </em>die über unsere ewige Zukunft entscheidet.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Es ist nicht wichtig, nach Dingen zu streben, die vergänglich sind, oder danach anderen zu gefallen. Ottokar Wüst hat sich zu Lebzeiten ein Denkmal in Bochum gesetzt und dieses Ziel erreichen nicht viele Menschen.</span></p>
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		<title>Spielfreie Zeit</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 04:43:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Greenkeeper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lange habe ich nachgedacht, wie ich meinen ersten Blog bei Klartext beginnen soll. Eigentlich ist mir nicht wirklich etwas Produktives eingefallen aber das bringt mich ja auch nicht weiter! Es ist schwierig, in die Fußstapfen eines einzigartigen Rhetorikers und Menschen wie Detha zu treten. Wie sagte schon unser Vereinsleidensfreund Frank Goosen über seinen Kollegen Horst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: medium;">Lange habe ich nachgedacht, wie ich meinen ersten Blog bei Klartext beginnen soll. Eigentlich ist mir nicht wirklich etwas Produktives eingefallen aber das bringt mich ja auch nicht weiter!</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Es ist schwierig, in die Fußstapfen eines einzigartigen Rhetorikers und Menschen wie Detha zu treten. Wie sagte schon unser Vereinsleidensfreund Frank Goosen über seinen Kollegen Horst Evers:”…Fast jede Seite gehört in die Kategorie &lt;&lt;wäre ich gerne selber drauf gekommen&gt;&gt;! Dem würde ich mich an dieser Stelle nahtlos anschließen wollen.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Spielfrei!!! Bei dem Blog kann ich ja eigentlich nicht so viel verkehrt machen, weil wenig Fachwissen gefordert wird <img src='http://www.klartext1848.de/wpblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Glück gehabt!  Nach einer aufreibenden Saison (nicht, dass das beim VfL eine Ausnahme wäre) und der Ernüchterung, dass wir erstmalig nicht direkt wieder ins Oberhaus aufsteigen, ist die Zeit zum Durchatmen und Revue passieren lassen gekommen.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Irgendwie muss man sich dann auch mal die Frage beantworten, ob der Saisonabschluss nun im Hinblick auf den Verein und die Mannschaft gut oder schlecht war. Die Meinungen hierüber driften in der Fangemeinschaft doch erheblich auseinander. Während eine Fraktion sich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass <strong>diese Mannschaft</strong> so nicht erstligatauglich gewesen wäre/ist hadert die andere Gruppe wohl eher damit, sich Sonntags wieder heimlich vom Mittagstisch zu stehlen, um Paderborn im Schmuckkästchen bewundern zu dürfen.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Für den letzten Aufstieg in der Saison 2005/06 haben 65 Punkte als Tabellen Erster gereicht um direkt wieder aufzusteigen. Dieses Mal haben wir als Tabellen Dritter mit genau derselben Punkteausbeute,  in der Relegation gegen eine zugegeben individuell spielerisch stärker besetzte Mannschaft das Nachsehen gehabt. An dieser Stelle über Nachspiel, Vorspiel oder Abspiel zu diskutieren wäre müßig.  Alleine die Punktekonstellation der Saison 05/06 und 10/11 belegt, dass die Leistungsdichte in Liga zwei höher geworden ist. Mannschaften wie Pauli, Frankfurt, Rostock, Braunschweig und Dresden werden in der kommenden Saison sicher nicht dazu beitragen, dass die Leistungsanforderungen zum Aufstieg dreißig Minuten lockeres Warmlaufen in Verbindung mit ausdrucksstarker Eurythmie beinhalten.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Die neue Situation, es das erste mal nicht wieder direkt geschafft zu haben, ist ein eindeutiges Zeichen an die Verantwortlichen, dass die Entwicklung im Profifussball offensichtlich eine andere Marschroute genommen hat, als der VfL in den vergangenen Jahren. Wird hierdurch wohlmöglich erstmalig zur Kenntnis genommen, dass kleine vergleichbare finanzstarke (oder finanzschwache- wie man es sieht) Vereine die Überholspur nutzten um im fließenden Verkehr reibungslos eine Strecke von A nach B zu überbrücken, während wir permanent die Bremse in die Knie zwangen?! Haben uns fünf direkte Aufstiege glauben lassen, dass es einfach “so sein muss” und “so sein wird”?</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Unabsteigbar… ein sprachlicher Missgriff der VfL-Fans aus der Vergangenheit, der erstmalig in der Saison 1992/93 mit dem Abstieg bestraft wurde. Hoffentlich holen nach dem verpassten Aufstieg die Fans nicht ein anderes Unwort aus der schmeichelnden blauen Polyesterrüstung!   Auch wenn man sprachliche Missgriffe nicht mit sportlichen gleichsetzen darf und soll, so macht die neue unerfahrene Situation schon den erprobten  Dönninghausverdauungstrakt flau.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Immerhin, seit dem letzten Jahr hat sich viel im und um den Verein getan. Der Aufsichtsrat wurde neu geordnet. Ein Fanforum hat durch ein eingeräumtes Mitgestaltungs &#8211; und Mitspracherecht für Zustimmung und Aufsehen gesorgt. Junge Spieler wurden vom Nachwuchs in die Lizenzabteilung manövriert und letztendlich haben langjährige blau-weiße Mitarbeiter “einvernehmlich” andere Jobs angenommen. Die brandaktuellste Nachricht eines neuen Vorstandes Sport  ist keine Woche alt und für mich macht der sachverständige Mann an der Front zumindest rein oberflächlich (denn mehr gilt es ja im Moment nicht zu beurteilen) den Eindruck eines Bob Baumeisters “jooo wir schaffen das”.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Schon Mitte diesen Monats sind die Lizenzspieler wieder gezwungen diese Schweiß produzierenden Schienbeinschoner zu tragen und ich hoffe an dieser Stelle mal inständig, dass der erfahrene Fussballlehrer sehr wohl über ausreichenden Erfahrungsschatz verfügt, dass das zweite Jahr in der Liga nicht das Geringste mit Selbstläufer oder Routine zu tun hat sondern die Spieler erheblich fordern wird.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Auch wird sich hier in voller Bandbreite herausstellen, welcher Jungprofi das Zeug hat um sich weiter zu etablieren. Nicht ganz unerheblich, Spieler die diesen Sprung schaffen, mit sympathischer Bodenständigkeit halten zu wollen und zu können. Hier sehe ich in dem neuen Sportvorstand einen durchaus fachkundigen Mann, der dazu zumindest im Stande wäre. Allerdings müsste er seine Etatvorstellungen für Jungspieler als Ex-Bediensteter des VfL Wolfsburg wohl geringfügig mit dem Vorstand Finanzen abstimmen und aller Voraussicht nach etwas niedriger ansetzen.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Weiteres Ziel kann nur sein, den sicherlich noch  um einige weitere Meter auseinander gedrifteten Graben zwischen Fans und Verein mit Mutterboden aufzufüllen. Ein guter Mutterboden kann ja auch hier beim Wachstum den Dünger ersetzen. Man muss an den gesetzten Zielen des Fanforums weiter arbeiten und im Bereich der Jugendarbeit keinen Zweifel darüber aufkommen lassen, dass der VfL ein guter Ausbildungsverein war und ist. Wieder Werte zu vermitteln, die die Bodenständigkeit und den Wohlfühlcharakter des Vereins ausmachen, liegt im Bereich der Jugendarbeit und beginnt bei Tim, 4 Jahre- Hobby Fußball <img src='http://www.klartext1848.de/wpblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Inwieweit nun diese Werte von den Mitarbeitern durch Spaß (insbesondere natürlich außerhalb des Leistungsbereiches) und Überzeugung vermittelt werden entzieht sich meiner Fachkenntnis. Gut, dass es immer Leute gibt, die sich auskennen -natürlich auch mit mittel &#8211; und langfristigen Vorhaben.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Durch den verpassten Aufstieg sollte einmal mehr klar zum Ausdruck gekommen sein, dass <strong>alle</strong> im und um den VfL ein gemeinsames Ziel vor Augen haben und auch daran arbeiten sollten, damit das Boot nicht sinkt. Wenn nur ein einziger Steuermann sich nicht in der Pflicht sieht und fahrlässig die Kollision mit dem Eisberg verursacht ist die Gefahr Schiffbruch zu erleiden unverhältnismäßig hoch und Schäden auf lange Sicht unabsehbar. Vergleichbare Schiffe wie das unsinkbare Jungfernschiff  Titanic, liegen schon am Grund heimischer Binnengewässer, weil da eben mal einer nicht aufgepasst hat!</span></p>
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